Bei „chronisch-rezidivierenden Infekten des Atemtraktes” differentialdiagnostisch Holzschutzmittelintoxikation erwogen?
P. Ohnsorge · Pädiatrische Praxis · 1991 · Heft 10 · S. 556-558
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Altbelastungen aus den 70er und 80er Jahren durch großzügige Holzschutzmittelanstriche in Wohnungen scheinen aufgrund von ständig weiterhin abdampfenden Inhaltsstoffen heute noch Erkrankungen zu verursachen oder zu verschlimmern. Insbesondere klagen Patienten über trockene Rhinitiden und Pharyngitiden. Weiterhin werden allgemeine Infektanfälligkeit, aber auch Magen-Darm-Symptomatiken, Gelenkschmerzen und Polyneuropathie sowie psychische Symptome wie Depressionen, Schlaf-, Konzentrations- und Wortfindungsstörungen angegeben. Neben anderen sind Pentachlorphenol (PCP) und Lindan (Gamma-HCH), die auf…