Einzeitige Rekonstruktion des vorderen Halses mit der Kombinationslappentechnik
B. Mayer, R. Steffen · Pädiatrische Praxis · 1990 · Heft 11 · S. 577-580
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Kombinationslappentechnik empfiehlt sich zur Wiederherstellung des zervikalen Speisewegs, zur Weichteilprotektion der großen Halsgefäße und zum äußeren Halshautersatz. Sie kann einseitig nach der Tumorresektion erfolgen und besteht aus der Transplantation eines freien mikrochirurgischen Dünndarminterponats und dessen Bedeckung mit einem myokutanen Pectoralis-major-Insellappen. Die Indikation ist gegeben nach der Resektion ausgedehnter Tumoren und nach einer Radionekrose des vorderen Halses, wenn alle Weichteile außer den großen Gefäßen und Nerven vor der Fascia praevertebralis entfernt werden…