Stereotaktisches Vorgehen bei Pinealiszysten
P. Behrens, Chr. B. Ostertag · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1993 · Heft 08 · S. 284-289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Benigne große Pinealiszysten sind selten und von sekundären (häufig neoplastischen) Zysten der Pinealisregion abzugrenzen. In einer retrospektiven Analyse wurden 7 Patienten mit stereotaktisch behandelten Zysten der Pinealisregion (1,5-2 cm Durchmesser) zusammengestellt. Bei allen Patienten wurden Zystenwand und -inhalt neuropathologisch begutachtet. Bei 2 Patienten wurden durch die stereotaktische Operation sekundäre Zysten (wie Tumorpseudozysten) ausgeschlossen. Bei 5 Patienten mit symptomatischen Pinealiszysten konnte durch eine stereotaktische Zystenevakuation eine anhaltende Symptomfreiheit…