Computertomographie nach extrakorporaler Stoßwellenlithotripsie (ESWL) der Nieren
T. Schaub, F. Schweden, U. Witsch, H. El-Damanhoury, H. Schild, M. Thelen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1993 · Heft 02 · S. 121-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 105 Patienten wurden nach Nieren-ESWL mit einem Lithotripter der zweiten Generation im Hinblick auf traumatische Nierenveränderungen prospektiv computertomographisch untersucht. Bei 33 (31 %) Patienten waren ein Nierenödem (n = 6), eine renale (n = 20) oder extrarenale (n = 31) Blutung nachweisbar. Die Drei-Jahres-Kontrolle von 23 Patienten zeigte bei dreien chronische Nieren Veränderungen, bei 10 Konkremente. Da stumpfe Nierentraumen Ursache eines renalen Hypertonus sein können, müssen ESWL-Patienten langfristig kontrolliert werden, besonders wenn nach Behandlung eine Nierenblutung auftrat. Weit…