Magnetresonanztomographische Diagnose der Neuritis retrobulbaris durch Inversion-recovery - Sequenzen
H.-J. Triebel, R P. Spielmann, G. Siepmann, R. Guthoff, J. H. Langkowski, H. Bücheler · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 10 · S. 413-417
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Inversion-recovery-Sequenzen mit kurzer Inversionszeit (STIR-Sequenz) sind zur Untersuchung vor allem des intraorbital und intrakanalikulär verlaufenden Sehnervs besonders geeignet, da sie das störende Signal des benachbarten Fettgewebes selektiv unterdrücken. Die Technik ermöglicht den eindeutigen, direkten Nachweis einer Retrobulbärneuritis, die bisher ausschließlich klinisch (unauffälliger Spiegelbefund bei akuter Visusminderung) diagnostiziert werden konnte. Als Korrelat entzündlicher Veränderungen fanden sich bei 15 von 18 Patienten mit akuter Neuritis retrobulbaris (sieben mit bekannter ED)…