Früherkennung zentraler Atemregulationsstörungen beim Säugling zur Vermeidung postoperativer Komplikationen
R. Kurz, S. Schneeweiß, R. Haidmayer, T. Kenner, K. -P. Pfeiffer · Klinische Pädiatrie · 1983 · Heft 01 · S. 29-32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Säuglinge mit Neigung zu vermehrten und verlängerten Apnoen im Schlaf (Schlafapnoesyndrom) als Ausdruck einer Reifungsstörung der Atemregulation tragen auch ein erhöhtes Risiko für Atemstörungen nach Narkosen. Bei 12 Säuglingen zwischen ein und fünf Monaten, die bis zu 12 Stunden nach Herniotomien durch sichtbare Apnoen mit Zyanose aufgefallen waren, betrug der mittlere Atemausfall im natürlichen Schlaf (M.A,) 8,6 ± 5,96 sec/min. Eine gleichaltrige Kontrollgruppe wies einen signifikant niedrigen M.A. von 2,97 ± 2,13 sec/min. auf. Aminophyllin-Vorbehandlung von Risikosäuglingen senkte signifikant…