Das Elektroretinogramm (ERG) der Maus: normative Werte, optimierte Stimulation und Ableitung
Nicole Kueng-Hitz, Pascal Rol, Günter Niemeyer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1999 · Heft 05 · S. 288-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Zur Erfassung der Netzhautfunktion an zahlreichen Tiermodellen dient das Elektroretinogramm (ERG). Wir stellen hier geeignete Stimulations- und Ableitbedingungen für die dunkeladaptierte, anästhesierte Maus vor. METHODE Mäuse (n = 15) wurden während 14 Stunden dunkeladaptiert und mit einer Einzeldosis Xylazin/Ketamin i.p anästhesiert. Nach Pupillendilatation wurde eine d.c.-Fadenelektrode oder eine AgCl-Kontaktlinsenelektrode auf der Cornea positioniert. Das Elektroretinogramm (ERG) wurde durch Ganzfeldstimulation ü einen Bereich von 6 log Einheiten (8×10-2 -8×104 cd/m2) erhalten. Int…