Vom Symptom zur Elektroretinographie-Diagnose
Günter Niemeyer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1999 · Heft 05 · S. 328-331
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Retinale Funktionsstörungen lassen sich, in Ergänzung zur klinischen Untersuchung, mit dem ERG objektiv dokumentieren. Symptome wie schlechtes Sehen in der Dämmerung, „Tagblindheit” mit Photophobie, Nystagmus, frühkindliche Sehstörung oder unklare Gesichtsfeldausfälle sind sinnvolle Indikationen zur ERG-Untersuchung. Wir verwenden standardisierte Einzelblitz-Ganzfeld ERG des Stäbchen- und des Zapfensystems und bei Kleinkindern erfolgt die ERG-Ableitung in ambulanter Anästhesie. Das Unterscheiden zwischen Funktionsdefizit im Stäbchen- und/oder im Zapfensystem, oder zwischen kongenital-stationärer…