Bewertung des embryotoxischen Risikos von Industriechemikalien in der Schwangerschaft
H. Spielmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 06 · S. 335-339
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zum ersten Mal wurden 1985 in der Liste »Maximale Arbeitsstoffkonzentrationen und biologische Arbeitsstofftoleranzwerte« der Deutschen Forschungsgemeinschaft (MAK-Werte-Liste) Industriechemikalien entsprechend dem Expositionsrisiko in der Schwangerschaft eingestuft. Danach besitzt nur Methylquecksilber fruchtschädigende Eigenschaften für den Menschen, bei acht Chemikalien ist ein Risiko nicht auszuschließen und 18 Stoffe sind bei Einhaltung der MAK-Werte in der Schwangerschaft unbedenklich. Schwangere sollten außerdem jede Exposition mit den 112 krebserzeugenden Stoffen der MAK-Werte-Liste meiden…