Thrombozytopenie nach intrazervikalem Prostaglandin-Priming
R. Seufert, G. Bartzke, F. Casper, H. Bauer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1986 · Heft 09 · S. 656-657
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 27jährigen Drittgravida mit sonographischer Sicherung eines Hydrocephalus fetalis trat nach Prostaglandin-E2-Cervixpriming eine Thombozytenaggregation mit einer normochromen Anämie auf. Es werden die differentialdiagnostischen Möglichkeiten diskutiert, wobei letztlich die Genese der Veränderungen unklar bleibt. Neben den bekannten Prostaglandin-Nebenwirkungen soll deshalb besonders sorgfältig gerade bei der Abortinduktion das Gerinnungssystem mit den Thrombozyten kontrolliert und überprüft werden. Auf auftretende allergische Reaktionen ist zu achten und zu berücksichtigen, daß eine Abor…