Einsparung von Schnittentbindungen durch intravenöse Prostaglandin-E2-Gabe (PGE2)
K. Goeschen, B. Gehrmann*, E. Saling · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 09 · S. 651-655
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war die Frage, ob sich durch intravenöse PGE2-Gabe ansonsten notwendige Schnittentbindungen vermeiden lassen. Eine Indikation zur intravenösen PGE2-Anwendung sub partu sehen wir bei Therapieversagern nach 3 lokalen Zervixreifungsversuchen und bei oxytocinrefraktärem Geburtsstillstand. Aus einem Gesamtkollektiv von 5835 Frauen, die in den Jahren 1980 und 1981 an der Abteilung für Geburtsmedizin der Frauenklinik Berlin-Neukölln entbunden wurden, haben wir diejenigen herausgesucht, die intravenöse PGE2-Infusionen erhielten, und überprüft, ob dies Vorteile bringt…