Postmenopausenblutung nach Anwendung eines östrogenhaltigen Haarwassers - begleitende endokrine Veränderungen
G. Emons, K. Diedrich, D. Krebs, R. Knuppen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 07 · S. 460-462
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Anwendung eines handelsüblichen östrogenhaltigen Haarwassers führte bei einer 76jährigen Patientin zu einer uterinen Blutung. Histologisch fanden sich typische Zeichen der Proliferation des Endometriums. Die Östradiolserumkonzentrationen lagen im Normbereich der Follikel- bzw. Lutealphase, die LH- und FSH-Serumkonzentrationen waren supprimiert. Nach Absetzen der Haarwasseranwendung fielen die Östradiolserumkonzentrationen unter die Nachweisgrenze der verwendeten Bestimmungsmethode (20 pg/ml), und die Gonadotropinkonzentrationen stiegen in den typischen Normbereich der Postmenopause. Diese Bef…