Über die Anwendung von Magnesiumsulfat als Antikonvulsivum bei schwerer Schwangerschaftsgestose und Eklampsie
T. H. Lippert · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft 10 · S. 629-639
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tierexperimentelle Studien um die Jahrhundertwende haben in der Folgezeit zum Einsatz von Magnesiumsulfat als Antikonvulsivum beim Menschen geführt. Bereits in den dreißiger Jahren wurde die parenterale Magnesiumsulfatanwendung bei Eklampsie und Präeklampsie in vielen Kliniken der USA zur Routinebehandlung. Bei effektiver Dosierung, wobei täglich bis zu 60 g verabreicht werden, hat diese Therapie eine hohe antikonvulsive Wirkung gezeigt. Mutter- und Kindersterblichkeit konnten weitgehend zum Verschwinden gebracht werden. Die Nebenwirkungsrate ist nach zahlreichen klinischen Studien gering. NEBENW…