Paraplegie bei Manualtherapie
J. Bruns, G. Dahmen · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1995 · Heft 03 · S. 193-195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen Fall berichtet, bei dem es naeh einer manualtherapeutischen Maßnahme an der Wirbelsäule ohne vorherige Erstellung einer Röntgenaufnahme aufgrund eines nicht erkannten Riesenzelltumors dureh Einblutung und/oder Verlagerung von Tumorgewebe in den Spinalkanal zu einer irreversiblen Paraplegie gekommen war. In einer gutachterlichen Stellungnahme im Rahmen eines Regreßverfahrens mußte entschieden werden, daß die Unterlassung einer Röntgenuntersuchung eine grobe Fehlerhaftigkeit darstellte. Eine Manualtherapie ist bei Vorliegen von derartigen strukturellen Schäden streng kontraindizi…