Sarkomauslösung durch resorbierbares Osteosynthesematerial bei der Ratte
Th. Hoppert, H. Pistner, M. Stolte, J. Mühling · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1992 · Heft 03 · S. 244-247
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Rahmen eines Resorptionsversuches, bei dem Poly-1-lactid-Stäbchen in die Rückenmuskulatur von Cara-Ratten implantiert wurden, trat bei zwei Tieren ein Fremdkörpersarkom auf. Nach 20 Monaten war es an der Stelle, an der ein Probekörper aus blockpolymerisiertem, hochmolekularem Poly-1-lactid implantiert worden war, zur Bildung eines malignen fibrösen Histiozytoms bei einem Tier gekommen. Ein Weichteiltumor, der aufgrund der immunhistochemischen Analyse als neurogenes Sarkom zu klassifizieren ist, trat 23 Monate nach der Implantation eines Probekörpers aus spritzgegossenem Poly-1-lactid von hoher…