Ermüdungsfraktur als tumorvortäuschende Läsion. Differentialdiagnostische Einengung durch die Kernspintomographie
J. Romero, G. U. Exner, J. Hodler, A. R. von Hochstetter · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1991 · Heft 04 · S. 305-312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ermüdungsfrakturen entstehen durch repetitiv erhöhte Belastungen. Der Beschwerdebeginn ist oft schleichend und die Symptome deshalb von einem Knochentumor klinisch schlecht abgrenzbar. Da auch radiologisch wegen reparativer Knochenveränderungen unterschiedlichen Stadiums oft keine Unterscheidung möglich, eine frühzeitige Sicherung der Diagnose jedoch für die Therapiewahl und Prognose entscheidend ist, müssen andere Verfahren herangezogen werden. Um eine Biopsie zu verhindern, die beim Vorliegen einer Ermüdungsfraktur unnötig und für die Knochenheilung nachteilig ist, wurde der differentialdiagnos…