Die eosinophile Fasziitis (Shulman-Syndrom)
R. Kasten, V. Voigtländer · Aktuelle Rheumatologie · 1999 · Heft 06 · S. 165-173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die eosinophile Fasziitis (Shulman-Syndrom) ist durch eine Entzündung der Muskelfaszie, der angrenzenden Subkutis und der tiefen Dermis gekennzeichnet, gefolgt von einer Sklerosierung des betroffenen Gewebes. Unterarme und Unterschenkel werden bevorzugt. Ein Raynaud- Phänomen fehlt. Laborchemisch lassen sich fast immer eine Bluteosinophilie (bis 30%), eine Hypergammaglobulinämie sowie eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit nachweisen. Die Prognose des Shulman-Syndroms ist wegen des guten Ansprechens auf systemische Kortikosteroide und der Möglichkeit von Spontanremissionen im allgemeinen als gü…