Azathioprin-Ingestion in suizidaler Absicht bei einem Jugendlichen mit juveniler chronischer Polyarthritis
Carsten Krüger, Jörg Jüngert, Sabina Schmitt- Grohe, Maike Beese, Hans Ruder · Klinische Pädiatrie · 1998 · Heft 03 · S. 136-138
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über einen 13 Jahre, 7 Monate alten Jugendlichen, der in suizidaler Absicht 650 mg Azathioprin einnahm. Er wurde wegen einer juvenilen chronischen Polyarthritis mit Azathioprin und Methotrexat behandelt. Nach dem Versuch der primären Giftentfernung mittels induzierten Erbrechens und der anschließenden Gabe von Kohle (1 g/kg KG) wurde er bezüglich hämatopoetischer, hepatischer und renaler Nebenwirkungen engmaschig überwacht. Im weiteren Verlauf traten jedoch außer einem mäßigen Abfall der Thrombozyten (von 403 000 auf 199000/µl und der Leukozyten (von 12000 auf 7100/µl) keine Nebenwi…