Cerebellar mutism syndrome
G. Janßen, A. M. Messing-Jünger, V. Engelbrecht, U. Göbel, W. J. Bock, H. G. Lenard · Klinische Pädiatrie · 1998 · Heft 04 · S. 243-247
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit 1980 erschienen zunehmend Berichte über kindliche Patienten, die nach Operationen in der hinteren Schädelgrube einen cerebellären Mutismus entwickelten. Typischerweise sind Kinder und seltener junge Erwachsene betroffen, die nach Entfernung eines Tumors der hinteren Schädelgrube mutistisch werden bei gleichzeitig erhaltenenem Sprachverständnis und intakter Bewußtseinslage. Diese Störung hält zwischen 1 und 4 Monaten an. Die Pathogenese ist bislang unklar. Von 21 Kindern, die zwischen 1991 und 1995 in unserem Klinikum wegen eines ausgedehnten Tumors der hinteren Schädelgrube operiert wurden,…