Wachstumsretardierung und Aufholwachstum bei Morbus Perthes
G. Ulrich Exner, A. Schreiber · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1986 · Heft 02 · S. 192-195
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 12 Knaben mit einseitigem Morbus Perthes, die nicht operiert wurden, sind prospektiv das Höhenwachstum und die Skelettreifung vom Zeitpunkt der Diagnose an verfolgt worden. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestanden keine signifikanten Abweichungen von der Norm. Die Wachstumsgeschwindigkeit in der ersten Phase nach Diagnosestellung war bei den meisten Knaben deutlich retardiert, danach folgte eine Phase überschießenden Aufholwachstums. Einen ähnlichen Verlauf zeigt die Skelettreifungsentwicklung. Es ist anzunehmen, daß der Wachtumsverlauf Ausdruck einer transitorischen systemischen Störung ist.