Kongenitale okulomotorische Apraxie - Präsentation - Entwicklungsprobleme - Differentialdiagnose
M. Steinlin, L. Thun-Hohenstein, E. Boltshauser · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1992 · Heft 05 · S. 623-625
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1952 beschrieb COGAN die congenitale okulomotorische Apraxie (COMA), ein Unvermögen, schnelle Sakkaden bei horizontalen Augenbewegungen auszulösen. Vertikale und langsame horizontale Augenbewegungen sind intakt, ebenso horizontaler optokinetischer und vestibulärer Nystagmus. Die Pathogenese dieser Störung ist bis heute unklar. Betroffene Kinder fallen meist auf mit Verdacht auf Blindheit, Sehschwäche oder EntwicklungsVerzögerung, da sie nur mangelhaft fixieren können. Im Verlaufe des zweiten Lebenshalbjahres erlernen die Kinder dann die typischen werfenden Kopfbewegungen. Diese okulären Symptome…