Zur Bedeutung der Autoimmunität bei verschiedenen Uveitisformen
M. Zierhut, R. Klein, P. Berg, H.-J. Thiel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 03 · S. 165-173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Autoimmunerkrankungen sind das Ergebnis einer fehlerhaften Erkennung von fremdem und körpereigenem Gewebe. Suppressorzellen dienen zur Unterdrückung dieser Mechanismen, ihr Einfluß kann jedoch blockiert bzw. über andere Zellen umgangen werden. In der Uvea sind zahlreiche antigene Strukturen isoliert worden. Mit ihnen läßt sich das Modell der experimentellen Autoimmunuveitis auslösen. Die Aussagefähigkeit von Untersuchungen auf augenspezifische und -unspezifische Autoantikörper bei der Uveitis wird untersucht. Besonders deutliche Hinweise auf Autoimmunphänomene finden sich bei der sympathischen Op…