Plötzliche Erblindung bei einem AIDS-Patienten - Gleichzeitige Infektion mit Zytomegalie und Herpes simplex-Viren und Auftreten eines malignen Non-Hodgkin-Lymphoms
C. Zimmer, I. Nieuwenhuis, M. Danisevskis, H. Spiegel, L. L. Hansen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1991 · Heft 07 · S. 48-52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 50jährigen mit zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht bekannter HIV-Infektion trat eine Sehverschlechterung und zeitweiliges Doppeltsehen zusammen mit einem ausgeprägten Gesichtsfeldausfall auf. Bei unauffälligem Fundus und Herpes simplexverdächtiger Iritis Therapie mit Acyclovir. Zunächst gutes Ansprechen der Therapie und Abwendung einer vollständigen Erblindung. Nach 4 Wochen Auftreten einer Zytomegalie-Retinitis. Trotz Therapie mit Gancyclovir Erblindung des Patienten nach 6 Wochen. Der autoptische Befund ergab einen Anhalt für eine gleichzeitige Infektion der Retina mit Zytomegalie und…