Retinale Gefäßverschlüsse sind unabhängig von der Papillengröße - Eine morphometrische Untersuchung von 140 Patienten
G. C. Gusek, J. B. Jonas, G. O. H. Naumann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1990 · Heft 07 · S. 14-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Größe des Sehnervenkopfes beeinflußt die Prävalenz von Papillenanomalien und -erkrankungen. Wir untersuchten, ob dies auch für retinale Gefäßverschlüsse zutrifft. Ausgemessen wurden die Papillen von 140 Patienten mit Zentral- und Astverschlüssen der retinalen Venen und Arterien. Wir benützten Papillenphotographien und korrigierten die photographische Vergrößerung gemäß LITTMANN. Es fanden sich keine signifikanten Größen- und Formunterschiede (Mann-Whitney-Test) zu 457 nicht ausgewählten Normalpapillen. Die Häufigkeit retinaler Gefäßverschlüsse ist unabhängig von der Papillengröße und -form.