Click - evozierte otoakustische Emissionen und akustisch evozierte Hirnstammpotentiale in der Früherkennung von Hörstörungen bei Früh- und Neugeborenen nach neonataler Intensivthe…
H. Lauffer, U. Pröschel, S. Gerling, D. Wenzel · Klinische Pädiatrie · 1994 · Heft 02 · S. 73-79
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Evozierte otoakustische Emissionen (EOAE) und akustisch evozierte Hirnstammpotentiale (AEHP) wurden abgeleitet von 78 Früh- und Neugeborenen nach neonataler Intensivtherapie. In 23% der untersuchten Ohren konnten keine EOAE nachgewiesen werden. Demgegenüber zeigten sich in den AEHP nur in 9% Hinweise auf Hörstörungen. Die Rate falsch positiver Befunde bei den EOAE, d.h. fehlende Emissionen trotz normaler AEHP betrug 22%. Bei Hörminderungen im AEHP von mehr als 30 dB ließen sich in keinem Fall EOAE ableiten. Bei allen Kindern mit auffälligen AEHP-Befunden ergab sich aufgrund der Latenz-Intensitäts…