Perkutane Entfernung von Schrittmachersonden
U. Höhne, H. Schild, U. Hake · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 11 · S. 586-589
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch die hohe Zahl transvenös plazierter Schrittmacher steigt die Komplikationshäufigkeit, wobei die Infektion und die Dislokation im Vordergrund stehen. Die meist notwendige Entfernung wird heutzutage auf perkutanem Wege transvenös vermittels eines Dormiakörbchens, einer Schlinge oder einer Faßzange angestrebt. Zu den Komplikationsmöglichkeiten gehören die Myokardzerreißung mit der Gefahr der Perikardtamponade und der Trikuspidalklappenabriß mit resultierender Trikuspidalinsuffizienz, weshalb eine thoraxchirurgische Versorgung sichergestellt sein sollte. Über vier erfolgreiche Eingriffe wird be…