Neonataler Morbus Basedow bei Zwillingen einer Mutter mit schwerer T3-Hyperthyreose
C. Roth, H. Siggelkow, A. Grüters, M. Hüfner, M. Lakomek · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1997 · Heft 18 · S. 572-577
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Zweieiige Zwillingsschwestern, deren Mutter kurz vor Beginn der Schwangerschaft an einem Morbus Basedow mit stark erhöhten Trijodthyronin(T3)-Spiegeln und hochpositiven TSH-Rezeptor-Antikörpertitern (TRAb: 169 mU/ml) erkrankte, fielen ab der 2. Lebenswoche durch eine Struma sowie Hyperexzitabilität, Tachykardie und Gedeihstörung auf, Zwilling I zusätzlich durch einen leichten Exophthalmus. Unter schwierig zu steuernder thyreostatischer Therapie der Mutter war vermutlich eine intrauterine Hypooder zeitweilige Hyperthyreose der Zwillinge eingetreten. UNTERSUCHUNGEN:…