Röntgenologischer Nachweis pathologischer Veränderungen der Dünndarmschleimhaut
J. F. Desaga · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1987 · Heft 06 · S. 689-694
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verwendung einer hochmolekularen Guarfraktion bei der Kontrastierung der Dünndarmschleimhaut erlaubt die Zottenauskleidung des Dünndarms detailliert darzustellen. Einer diffusen Zottenatrophie läßt sich ein Fehlen der normalen granulären Zeichnung zuordnen; eine segmental aufgehobene Zeichnung findet sich z. B. bei der radiogenen Enteritis. Bei Morbus Crohn ist bei aktiver Erkrankung neben den segmentalen entzündlichen Veränderungen eine diffuse Vergröberung des Schleimhautmusters zu erkennen. Umschrieben kann ein vergröbertes Schleimhautmuster im Jejunum bei einer gering ausgeprägten Malabso…