Amphetaminanaloga des Ruthenocens als Radiodiagnostika: Gehirn-Affinität von Ruthenocenyl-isopropylamin
M. Wenzel, D. Preiss · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1986 · Heft 02 · S. 227-229
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Verschiedene N-alkyl-Derivate des 1-Ruthenocenyl-2-aminopropan (Rc-Amphetamin), einem Analogon des Amphetamins, wurden mit radioaktivem Ruthenium markiert und die Organverteilung bei Mäusen und Ratten gemessen. Nach i.v. Injektion zeigten alle Rc-Amphetaminderivate einen schnellen Einstrom in das Gehirn und die Lunge. Der Quotient der Radioaktivitätskonzentration Gehirn/Blut lag maximal bei 17:1 und Lunge/Blut bei 80:1. Auf die Vorteile von 97Ru-markiertem Rc-Amphetamin im Vergleich zu 123J-markierten Amphetaminderivaten bei der Bestimmung der Gehirndurchblutung wird hingewiesen.