Netzhautkryokoagulation bei Rubeosis iridis
A. Schildwächter, H. Witschel · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 08 · S. 146-151
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Rubeosis iridis, deren Grunderkrankung eine proliferative diabetische Retinopathie oder ein Zentralvenenverschluß war, wurden mit peripherer Netzhautkryokoagulation alleine (Gruppe A, n = 29) oder in Kombination mit Zyklokryokoagulation (Gruppe B, n = 19) behandelt. Nach einer Beobachtungszeit von mindestens 6 Monaten hatte sich die Rubeosis iridis überwiegend zurückgebildet. Der Augendruck in Gruppe A sank im Durchschnitt von 35,4 mm Hg auf 13,4 mm Hg, in Gruppe B von 55,2 mm Hg auf 6 mm Hg. Eine Phthisis bulbi entwickelte sich in Gruppe A in 20% (6 von 30 Augen) in Gruppe B in 55%…