Früherfassung von Netzhautschäden durch Chloroquin und Hydroxychloroquin
I. Guldenschuh, G. Niemeyer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1987 · Heft 04 · S. 293-296
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unsere retrospektive Studie über 198 Patienten mit rheumatischer oder dermatologischer Grundkrankheit unter mindestens 1-jähriger Therapie mit Chloroquin-Derviaten ergab bei 20 Patienten pathologische ERG- und Fundusveränderungen, bei 8 Patienten isolierte ERG- und bei 40 Patienten isolierte Fundusveränderungen. 11 Patienten zeigten sichere Hinweise auf Medikament-bedingte Retinopathie. Nur eine umfassende ophthalmologische Abklärung, inklusive Fundusfoto, Farbsinnprüfung und Elektrophysiologie, ermöglicht die Erfassung einer medikamentösen Retinopathie in einem noch reversiblen Stadium.