Okuläre Myasthenie*
A. Huber · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1985 · Heft 03 · S. 158-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die okuläre Myasthenie ist eine Sonderform der allgemeinen Myasthenia gravis pseudoparalytica, charakterisiert durch ein- oder doppelseitige Ptosis und Augenmuskelparesen mit ausgesprochener Variabilität im Zusammenhang mit Tageszeit und Ermüdungszustand. Diagnostisch wichtiges Zeichen ist der Tensilontest, der gelegentlich negativ ausfallen kann. In solchen Fällen ist ein Tensilon-Elektromyogramm diagnostisch unerläßlich. Der Nachweis eines erhöhten Antikörpertiters gegen Acetylcholinrezeptoren im Blut ist bei der okulären Myasthenie nicht immer möglich. Die Therapie der okulären Myasthenie basi…