Differentialdiagnose von Lebererkrankungen im Kernspintomogramm
W. Rödl · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1985 · Heft 05 · S. 505-510
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Will man die Wertigkeit der Kernspintomographie (KST) bei Lebererkrankungen beurteilen, muß man zwischen umschriebenen Läsionen und diffusen Parenchymschäden differenzieren. Die KST bietet eine Zusatzinformation bei den echodichten Läsionen im Ultraschall, wo sie zwischen Metastasen, Hämangiomen und Hamartomen differenzieren kann. Bei den diffusen Leberparenchymschäden erlaubt die Bestimmung der Relaxationszeiten eine quantitative Gewebsdifferenzierung bei der Fettleber, bei den Zirrhosen (äthylisch-primär biliär), bei der Hämochromatose (zirrhotischer Umbau) und beim Leberzellkarzinom. Eine Zuku…