Mesenterialvenenthrombose nach perkutan-transhepatischer Pfortadersondierung (PTP) bei der Lokalisationsdiagnostik eines Insulinoms
G. Luska, H. E. Langer, S. Le Blanc · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1984 · Heft 07 · S. 68-70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine Mesenterialvenenthrombose mit tödlichem Ausgang nach unkompliziert verlaufender perkutantranshepatischer Pfortadersondierung zur Lokalisationsdiagnostik eines Insulinoms berichtet. Einige Stunden nach dem Eingriff entwickelte sich ein akutes Abdomen. Die notfallmäßige Laparotomie ergab einen hämorrhagischen Infarkt des Ileums. Das Resektat zeigte eine akute Phlebitis mit frischer Thrombose. Als Ursache der Phlebothrombose wird die intimaschädigende Wirkung hochosmolarer Kontrastmittel vermutet. Eine Läsion durch den Katheter ließ sich weder im Phlebogramm noch anatomischpatholog…