Sekundäre subpelvine Stenosen
E. Buss, G. D'Elia, R. Gillitzer, J. Fichtner, M. Fisch, R. Hohenfellner · Aktuelle Urologie · 1997 · Heft 05 · S. 263-268
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Durch Veränderungen der Druckverhältnisse im Bereich des unteren Harntraktes kann eine latente subpelvine Enge zu einer klinisch relevanten Subpelvinstenose werden (Ping-Pong-Effekt). Hinsichtlich dieser Pathophysiologie haben wir unser Krankengut retrospektiv analysiert. Innerhalb der letzten zehn jahre fanden sich 15 Patienten, bei denen eine sekundäre Subpelvinstenose auftrat. Die Beurteilung der primären Ausscheidungsurogramme ergab diskrete radiologische Zeichen einer kompensierten subpelvinen Enge: ein extrapelvines Nierenbecken mit zarten Kelchen, ein Psoasrandphänomen mit einem hohen Har…