Radikale Prostatektomie beim lymphogen metastasierten Prostatakarzinom?
R. Kalies, A. Leitenberger, W. Schneider, J. E. Altwein · Aktuelle Urologie · 1997 · Heft 06 · S. 316-322
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Lymphknotenmetastasen des Prostatakarzinoms wurden als Zeichen einer systematischen Erkrankung angesehen, so daß eine lokale Behandlung, wie die radikale Prostatektomie, als inadäquat galt. Wegen der guten Ergebnisse der operativen Therapie trotz Lymphknotenmetastasen an der Mayo-Klinik und in einer jüngeren Arbeit von Frohmüller et al. (1995), wird der Wert der radikalen Prostatektomie unverändert diskutiert. In einer retrospektiven Studie wurde der Verlauf von 111 Patienten, bei denen zwischen 1976 und 1990 eine radikale Prostatektomie geplant war, überprüft. Bei 67 Kranken wurde die Operation…