Medikamentöse Therapie der retroperitonealen Fibrose
B. von Heyden, S. Roth, L. Hertle · Aktuelle Urologie · 1996 · Heft 01 · S. 6-11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: In den letzten 10 Jahren hat die medikamentöse Therapie der idiopathischen retroperitonealen Fibrose (iRPF) zunehmend an Bedeutung gewonnen, da das rein operative Vorgehen mit einer Rezidivrate von ca. 50% behaftet ist. Prednison in einer initialen Dosierung von 40-50 mg/Tag und von 5-10 mg/tag als Erhaltungstherapie gilt als Medikament der Wahl. Der zusätzliche Einsatz von Azathioprin (50 mg/Tag) ist umstritten, da keine Studie dessen Wirksamkeit belegt. Gleiches gilt für den Einsatz von Aldosteron (300 mg/Tag) zusammen mit Prednison. Neuere Erfolge mit Tamoxifen (20 mg/Tag) beschränken sich au…