Eliminationskinetik des prostataspezifischen Antigens als Prognosefaktor nach radikaler Prostatektomie
M. Hamm, A. Semjonow, F. Oberpenning, S. Mandt, P. Rathert · Aktuelle Urologie · 1996 · Heft 06 · S. 385-390
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: In dieser prospektiven Studie wurde die Eliminationskinetik des prostataspezifischen Antigens (PSA) bei 55 Patienten mit Prostatakarzinom (pT1 -4 N0 M0) nach radikaler Prostatektomie bestimmt. Patienten ohne Anhalt für Residualtumor haben mit einer mittleren Halbwertszeit von 1,5 Tagen eine signifikant (p < 0,002) kürzere Halbwertszeit als Patienten, deren PSA-Werte initial die PSA-Nachweisgrenze unterschritten, aber im weiteren Beobachtungszeitraum von 36-80 Monaten (Mittel und Median 55 Monate) wieder ansteigende PSA-Werte als Hinweise für Residualtumor zeigten. Mit dem PSA-Eliminationsquotien…