Das Hamartom der Mamma
H. Kronsbein, R. Bässler, H. v. Daniels · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1983 · Heft 05 · S. 613-619
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hamartome der Mamma sind glatt begrenzte tumorförmige Neubildungen von organoidem Aufbau. Ihre Zusammensetzung aus Fettgewebe, Drüsenparenchym und Stützgewebe ist individuell und altersabhängig variabel. Die Knoten sind pseudokapsulär begrenzt, mammographisch an ihren Konturen und Dichtegraden erkennbar und chirurgisch stumpf zu enukleieren; sie stellen klinisch schmerzlose Indurationen dar und werden gehäuft im 4. bis 5. Dezennium beobachtet. Pathogenetisch wird eine akzessorische Sproßbildung mit „Organogenese im Kleinen” angenommen.