Intrazerebrale Massenblutung nach intrakavernöser Metaraminol-Behandlung einer prolongierten Erektion
M. Rösener, H. W. Wechsel, J. Dichgans · Aktuelle Urologie · 1995 · Heft 06 · S. 427-430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer Schwellkörperautoinjektion von Papaverin und Phentolamin zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion kam es bei dem hier vorgestellten 48jährigen Patienten zu einer prolongierten Erektion. Die Behandlung dieser Komplikation mit intrakavernöser Applikation des potenten Alphamimetikums Metaraminol führte zu einem krisenhaften Blutdruckanstieg und in dessen Folge zu einer Tachyarrhythmia absoluta und einer intrazerebralen Massenblutung. Der Fall demonstriert, daß die Behandlung der prolongierten Erektion als Folge der Schwellkörperautoinjektionstherapie komplikationsträchtig sein kann.