Über das Risiko von Knochenstoffwechselstörungen nach transintestinaler Harnableitung: Ein tierexperimentelles Modell
St. Roth, J. Gasser · Aktuelle Urologie · 1993 · Heft 03 · S. 114-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Jüngste klinische Untersuchungen deuten darauf hin, daß es als Folge einer intestinalen Blasensubstitution zu Osteopathien kommen kann. Vollkommen unklar ist der zugrunde liegende Pathomechanismus. Als Ursache eventueller Störungen des Knochenstoffwechsels nach einer transintestinalen Harnableitung muß neben der chronisch metabolischen Azidose der Einfluß einer Reduktion der intestinalen Resorptionsfläche diskutiert werden. In einem tierexperimentellen Modell sollten diese Faktoren untersucht werden. Zudem wurde ein Tiermodell mit dem Ziel der “metabolischen Imitation” humaner Ersatzblasen realis…