Transfusionsassoziierte akute Lungeninsuffizienz: Diagnosesicherung durch den Nachweis granulozytärer Antikörper
J. Bux, J. Hoch, L. Bindl, A. Müller, C. Mueller-Eckhardt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 01/02 · S. 19-24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patientinnen, einer 50jährigen Frau und einem 2 Jahre alten Mädchen, entwickelten sich 3-5 Stunden nach der Transfusion von zwei Erythrozytenkonzentraten bzw. von plättchenreichem Plasma (20 ml/kg) eine akute Atemnot, die eine künstliche Beatmung nötig machte. Die Röntgenbilder des Thorax zeigten Infiltrate in beiden Lungen. Nach Katecholamingabe und Respiratortherapie mit positivem endexspiratorischem Druck konnte die erste Patientin am zweiten, das Mädchen am fünften Tag nach Beatmungsbeginn extubiert werden. Bei den Patientinnen fand sich jedoch kein Anhalt für eine Hypervolämie, Herz…