Der Wert der Elektroenzephalographie für die Hydrozephalusdiagnostik bei Subarachnoidalblutungen
G. Riemer, H.-Chr. Hansen, O. Theis, K. Kunze · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 01 · S. 37-45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Subarachnoidalblutungen (SAB) entstehen überwiegend durch Ruptur von Hirnbasisaneurysmen. Durch Verlegung der physiologischen liquorableitenden Wege im Hirnstammbereich entsteht häufig ein Hydrocephalus internus mit Aufweitung des III. und IV. Ventrikels. Durch die Druckwirkung auf den Hirnstamm resultieren mesodienzephale Funktionsstörungen. Im EEG sieht man dabei typische Muster in Form einer Frontalen Intermittierenden Rhythmisierten Delta-Aktivität (FIRDA). Diese EEG-Muster wurden im Verlauf der SAB quantitativ ausgewertet und morphologischen Befunden sowie den Ergebnissen intrakranieller Dru…