Faszikulationen - Überblick über Pathophysiologic, klinische Bedeutung und Nachweis
S. Wenzel, A. K. Scheel, C. D. Reimers · Klinische Neurophysiologie · 1998 · Heft 04 · S. 271-279
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Faszikulationen sind feine, schnelle, zufällig und arrhythmisch auftretende Zuckungen einer Gruppe von Muskelfasern, die von einem Motoneuron innerviert werden. Faszikulationen sind sehr häufig bei Patienten mit degenerativer Motoneuronerkrankung zu finden, sie treten jedoch auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen wie Syringomyelien, Radikulopathien, Polyneuropathien und sogar bei gesunden Personen auf. Verschiedene Techniken ermöglichen die Erkennung von Faszikulationen: Inspektion, Palpation, Auskultation, akustische Myographie, Nadel- und Oberflächen-Elektromyographie sowie Myosonographie…