Die perkutane okkludierte Ureterschiene - eine patientenfreundliche Alternative zum Doppel-J-Katheter
G. Ludwig, P. H. Walz · Aktuelle Urologie · 1990 · Heft 04 · S. 189-193
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wird ein im Verlauf von Nierenbecken und Ureter multipel gelochter Nephrostomiekatheter im Hautniveau verschlossen, so resultiert daraus eine perkutane okkludierte Ureterschiene. Je nach Lokalisation der Harnleiterstenose wird das distale Katheterende entweder in der Blase oder im distalen Ureter positioniert. Bei der letztgenannten Möglichkeit bleibt der vesikoureterale Refluxschutzmechanismus erhalten. Die perkutane okkludierte Ureterschiene erlaubt den Verzicht auf wiederholte transurethrale Eingriffe. Außerdem ermöglicht das hier beschriebene Verfahren die primäre Harnableitung nach außen sow…