Motorische Potentiale nach spinaler und transkranieller Stimulation: Normalwerte für die Ableitung ohne willkürliche Vorinnervation
W. Hacke, H. Buchner, H. Schnippering, Ch. Karsten · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1987 · Heft 04 · S. 173-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der transkraniellen motorischen Stimulation mit einem modernen, inzwischen im Handel befindlichen Reizgerät kann die Leitungsfunktion zentraler motorischer Bahnen überprüft werden. Durch willkürliches Vorspannen der Zielmuskeln läßt sich die Amplitude der Muskelantwortpotentiale erhöhen und die notwendige Reizstärke vermindern. Bei der Untersuchung von bewußtlosen Patienten und beim Einsatz der Methode in der intraoperativen Überwachung ist die Vorinnervation nicht möglich. Wir haben bei 18 Versuchspersonen die spinal und transkraniell stimulierten motorischen Antwortpotentiale vom M. opponen…