Intestinale Osteopathie nach Magenteilresektion
H. Schäfer, C. Baerwald · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 05 · S. 177-180
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 62jährigen Patienten kam es 26 Jahre nach einer Magenteilresektion (Billroth II), die wegen rezidivierender Ulcera ventriculi durchgeführt worden war, zu einer ausgeprägten intestinalen Osteopathie. Bei seit 3 Jahren zunehmenden Schmerzen im LWS- und Hüftbereich fiel ein deutlicher Watschelgang auf. Die Serumkonzentrationen von Calcium (2,0 mmol/l) und 25-Hydroxy-Vitamin D3 (38 nmol/l) waren vermindert, diejenigen der alkalischen Phosphatase (572 U/l) und des Parathormons (532 pg/ml) waren erhöht. Röntgenologisch waren Looser-Umbauzonen im Bereich der Rippen und des Beckens sichtbar. Os…