Zentrale pontine Myelinolyse
L. Dieterle, G. Büchler, F. Pfitzer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1992 · Heft 09 · S. 332-336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 47jährige alkohol- und medikamentenabhängige Patientin bekam eine Woche nach einem Rückfall ein hirnorganisches Psychosyndrom; später traten Schluck- und Sprechstörungen sowie eine Tetraparese hinzu, als deren Ursache eine zentrale pontine Myelinolyse nachgewiesen wurde. Die Symptomatik war in der 5. Krankheitswoche maximal ausgeprägt und besserte sich dann langsam; ein selbständiges Leben war jedoch nicht mehr möglich. Elektrolytstörungen traten nicht auf. Computertomographisch ließ sich die typische Läsion (hypodenser Herd in der Pons mit einem Durchmesser von 1 cm) erst in der 3. Woche da…