Morphologische und toxikologische Befunde nach intravenöser Injektion metallischen Quecksilbers
H. T. Haffner, J. Erdelkamp, E. Göller, F. Schweinsberg, V. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 36 · S. 1342-1346
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der Obduktion eines 25 Jahre alt gewordenen Drogentoten - Todesursache war eine kombinierte Morphin- und Cocain-Intoxikation - wurden als zufälliger Nebenbefund Depots von metallischem Quecksilber im Myokard der rechten Herzspitze gefunden. Auch in der Lunge ließen sich radiologisch wie histologisch korpuskulare Ablagerungen feststellen, die toxikologisch als Quecksilber identifiziert werden konnten. Die Befunde sind durch eine vermutlich Monate zurückliegende intravenöse Injektion von metallischem Quecksilber zu erklären, wie sie bei Süchtigen mitunter beobachtet werden. Nach dem histologisc…