Koinzidenz von akuter intermittierender Porphyrie und Morbus Crohn
K. Beckh, I. Sieg, M. Stellwaag, H. Blanke, R. Arnold, M. Doss · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 21 · S. 817-820
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 28jährigen Patienten war seit 10 Jahren eine Hypertonie und seit 6 Jahren ein Morbus Crohn bekannt, der mit Glucocorticoiden und Sulfasalazin behandelt wurde. Im Verlauf von 4 Wochen kam es bei ihr zu einer Tetraparese. Als Ursache wurde eine akute intermittierende Porphyrie diagnostiziert, die wegen der gleichartigen abdominellen Symptomatik des Morbus Crohn vorher nicht erkannt worden war. Eine Behandlung mit Glucose, Propranolol und Hämarginat führte nicht zur klinischen Besserung. Allerdings kam es unter der Hämarginat-Therapie zur metabolischen Remission der Porphyrinopathie. Diese…